Home
Aktuelles
Pressearchiv
Veranstaltungen
Studienfahrten
Ansprechpartner
Links
Impressum
 



Studienfahrten der Bezirke


Studienfahrten - Bezirke 2012









Elke Schumann           Tel. 02685/418     Email: elke-schumann1@gmx.de
Renate Walterschen    Tel. 02685/7242   Email: r. walterschen@t-online.de


Tag 01: Düsseldorf - Jerez
(Abendessen)

Treffen der Teilnehmer und Fahrt zum Flughafen. Check-In und Flug mit AIR BERLIN nach Jerez. Nach Ankunft Begrüßung durch Ihre Reiseleitung. Abfahrt nach Sanlucar zum neu erbauten ****Hotel Macia Donana. Abendessen und Übernachtung.

Tag 02: Cadiz - Arcos de la Frontera – Jerez
(Frühstück, Mittagessen auf einem Landgut, Abendessen)

Frühstück im Hotel. Kurze Fahrt nach El Puerto de Santa Maria. Von dort aus geht es mit dem alten Dampfschiff nach Cadiz. Stadtrundgang. Cadiz wurde bereits vor 3.000 Jahren von den Phöniziern gegründet, wobei der Legende die Stadt durch Herkules gegründet wurde. Man beruft sich darauf, dass noch heute das Stadtwappen mit der Inschrift stiert. Die Phönizier erkannten die günstige Lage der Insel, erst im 17. Jahrhundert wurde es eine Halbinsel an der Mündung des Guadalete. Unter Phöniziern und Karthagern wurde Gadir zu einem blühenden Handelszentrum. Nach den Punischen Kriegen übernahmen die Römer die Stadt und änderten sogleich den Namen; aus Gadir wurde Gades. Das römische Theater, heute zur Hälfte ausgegraben und restauriert, erinnert noch an die Bedeutung der Stadt, die im römischen Reich eine wichtige Rolle spielte. Berühmt war Cádiz in der Antike für sein Heiligtum des Melkart, das Hannibal vor seinem berühmten Zug über die Alpen besucht haben soll. Der almoravidische Statthalter zerstörte es 1146 auf der Suche nach einem sagenhaften Schatz Im Jahr 1262 eroberte Alfonos Cádiz und vertrieb somit die Mauren, die seit Beginn des 8. Jahrhunderts dort die Herrschaft innehatten. Mit der Verlegung der Casa de Contratación von Sevilla nach Cádiz 1717 blühte Cádiz erneut zu einer Handelsstadt auf, denn durch die günstige geografische Lage am Atlantischen Ozean galt sie gewissermaßen als das Tor nach Amerika. Schließlich war es auch ein kleiner Ort in dem Golf von Cádiz namens Puerto de Santa María, von dem aus Kolumbus auf seiner zweiten Reise im Jahr 1493 in die neue Welt segelte. Nach der Besichtigung geht es inmitten des Weinanbaugebietes auf das Landgut der Blanca Paloma zu einem kleinen Mittagessen. Nachmittags Besuch der Sherrybodega Estevez, wo man nicht nur über 25.000 Eichenfässer des köstlichen Sherry sieht, sondern auch das private Pferdegestüt des Besitzers und die private Gemäldegalerie mit 200 Werken von Picasso, Dali und Miro. Letzter Besuch heute ist das kleine weiße Dorf Arcos de la Frontera. Vor allem ist dort die Altstadt, die auf einem steilen Felsen oberhalb des Flusses Guadalete liegt, ist eine Touristenattraktion. Arcos wurde bereits von den Iberern gegründet und war in römischen Zeiten als Arco Briga bekannt. In der Nähe fand im Juli 711 die Schlacht am Rio Guadalete statt, in welcher der Westgotenkönig Roderich im Kampf gegen die muslimische Invasionsstreitmacht fiel. Anschließend wurde das Gebiet ein Teil des muslimischen Territoriums Al-Andalus, später des Emirats von Córdoba und dann des Kalifats von Córdoba. Nach dessen Ende war Arcos eine unabhängige taifa, bis die Stadt um die Mitte des 11. Jahrhunderts von den Abbadiden aus Sevilla annektiert wurde. Im Jahr 1263 wurde sie von den Christen erobert. Bis zum Fall von Granada im Jahr 1492 blieb die Stadt im Grenzgebiet zwischen Christen und Mauren, woran der Namensteil "de la Frontera" noch heute erinnert. Nach der Reconquista kam der Reichtum der hier wohnenden Großgrundbesitzer der Stadt zu Gute, wie man dies an den wunderschönen Bürgerhäusern erkennen kann. Abendessen und Übernachtung im Hotel wie am Vorabend.

Tag 03: Tagesausflug nach Sevilla
(Frühstück, Abendessen)

Ganztagesausflug nach Sevilla. Wegen ihrer prächtigen Barockfassaden und Baudenkmäler gilt sie auch als schönste Stadt Andalusiens und ist Heimat von "Carmen", "Don Juan" und dem "Barbier von Sevilla". Viele Gegensätze prägen das Stadtbild. Geschichte, Moderne, Fortschritt und Tradition spiegeln das Bild dieser lebendigen Kulturmetropole wider. Auf der Stadtrundfahrt gelangen Sie u.a. zur gigantischen Kathedrale Santa Maria, der drittgrößten Europas. Mittelpunkt der prächtigen, bis ins 17. Jh. ausgebauten Anlage ist der Glockenturm Giralda. Ausgangspunkt dieses Symbols von Sevilla war ein ab 1184 von den Almorhaden erbautes Minarett. Dann geht es vorbei am Plaza de Espana und am Maria-Luisa-Park mit seinen prächtigen Gartenanlagen zum königlichen Schloss Alcázar. Ursprünglich im 12. Jh. von maurischen Herrschern errichtet, wurde dieser Palast besonders unter König Karl V. zum Sitz der katholischen Könige ausgebaut. Besuch des Hauses in dem Washington Irving während seines Aufenthalts in Sevilla logierte. Ein Spaziergang durch das romantische Altstadtviertel Sevillas, Barrio Santa Cruz, mit einem Labyrinth aus engen Gassen, Plätzen und Brunnen, aus Kacheln und Blumen rundet diesen erlebnisreichen Tag ab. Rückfahrt zum Hotel wie am Vorabend. Abendessen und Übernachtung.

Tag 04: Sanlucar Ronda - Algeciras
(Frühstück, Abendessen)

Abfahrt vom Hotel nach Ronda. Ronda ist eine der schönsten und ältesten Städte Spaniens. Sie ist auf einem 780 m hohen Felsplateau erbaut und wird durch eine 100 Meter tiefe Schlucht dramatisch geteilt und erhält so ein einmalig wildzerklüftetes Panorama. Hier hat sich die alte und andalusische Tradition und Lebensweise bis heute weitgehend erhalten. Die Sehenswürdigkeiten befinden sich allesamt auf der südlichen Altstadtseite wie z.B. die Stabskirche "Santa Maria Mayor" mit ihren maurischen Kapellen. Ursprünglich als mohammedanische Moschee errichtet, wurde das Gebäude nach der Eroberung durch die Truppen der Katholischen Königin Isabella in eine christliche Stiftskirche umgewandelt. In der Folgezeit sollte sie zu einer Bischofskirche umgewandelt werden, was allerdings aufgrund von Geldschwierigkeiten nie ganz umgesetzt werden konnte. Noch heute kann die aus maurischer Zeit stammende ehemalige Gebetsnische bewundert werden. Viele Holzerker an den sonst weißen Gebäuden wiesen ursprünglich auf die islamischen Wurzeln des Städtchens hin. Um ein christlich wirkendes Stadtbild zur erzielen, wurden diese in späterer Zeit durch die heute typischen, niedrig gemauerten und nicht begehbaren Balkone ersetzt. Hauptanziehungspunkt ist die aus dem 18. Jh. stammende Steinbrücke, die zur Altstadt hinüber führt. Sie überspannt den sogenannten "Tajo", aus der früher die christlichen Sklaven der maurischen Herrscher Wasser empor schleppen mussten. Eine weitere Attraktion ist die älteste Stierkampfarena Spaniens. Ronda gilt als Geburtsstätte des Stierkampfes, denn hier wurden im 18. Jahrhundert die heute noch gültigen Regeln aufgestellt. Am späten Nachmittag Ankunft in Algeciras im ***Hotel Alboran. Abendessen und Übernachtung.

Tag 05: Algeciras - Gibraltar - Puerto Banus Costa
(Frühstück, Abendessen)

Besichtigung von Gibraltar. Die Straßen in Gibraltar sind so eng, dass auf Minibusse umgestiegen werden muss, um den Affenfelsen zu besichtigen. Der Felsen wurde im Vertrag von Utrecht den Briten zugesprochen und ist seither Zankapfel zwischen Spanien und England. Zunächst Fahrt in den äußersten Süden der Halbinsel, von wo man aus einen herrlichen Blick auf die Bucht von Algeciras (hier endet das Mittelmeer) und die afrikanische Küste hat. Die berühmten Säulen des Herkules markierten das Ende der bekannten Welt: In Europa der Felsen von Gibraltar und auf afrikanischer Seite der Berg Al Moussa. Nun geht es hinauf zu der Tropfsteinhöhle. Danach geht es zu den bekannten Affen. Etwa 120 Tiere leben heute frei in der britischen Kolonie. Am Nachmittag Fahrt nach Puerto Banus. Der Hafen von Puerto Banus ist vor allem Flaniermeile der Eitelkeiten und ist mit seinen Luxusyachten und seinem ganz eigenen Flair einen Abstecher wert. Schon die auffällige spanisch-arabische Beschilderung verrät, welcher internationale Jet-Set sich an diesem Abschnitt der Costa del Sol des Öfteren aufhält. Über Marbella geht es zum ****HM Gran Hotel an der Costa del Sol. Abendessen und Übernachtung.

Tag 06: Tagesausflug nach Granada
(Frühstück, Abendessen)

Frühstück im Hotel. Ganztagesausflug nach Granada. Die Busfahrt führt zunächst durch die Berge von Malaga und das enge Tal des Rio Guadalmina über Antequera nach Granada. Als im 13. Jahrhundert unter den Nasriden das Königreich Granada entstand, beschloss der Gründer Alhamar Ibs Nasr, seine Residenz in die direkte Nachbarschaft der Zitadelle oder Alcazaba zu verlegen. Die Festung wurde neu errichtet und die Bauarbeiten zur Palaststadt aufgenommen, die von seinen Nachfolgern hauptsächlich Jusuf I. und dessen Sohn Mohammed V. abgeschlossen wurden. Der Name Alhama stammt von dem Wort rot ab und so wird die Alhambra auch die Rote Burg genannt. Nach der Besichtigung des Nasriden-Palastes und anderen Höhepunkten der Alhambra, geht es zu den Gärten der Generalife. Nachmittags Freizeit in der Altstadt wo man auf einem Rundgang durch die malerische Altstadt an der Karawanserei, der Königskapelle und der Kathedrale vorbeikommt. Anschließend haben Sie von einem Aussichtspunkt einen grandiosen Ausblick über das ausgedehnte Kunstwerk mit den dahinter liegenden Gipfeln der Sierra Nevada und das arabische Viertel Albaycin. Abendessen und Übernachtung im Hotel an der Costa del Sol.

Tag 07: Malaga Nerja - Almuñecar
(Frühstück, BBQ-Mittagessen, Abendessen)

Fahrt nach Malaga. Malaga ist die Hauptstadt der Costa del Sol und wurde bereits vor 3.500 Jahren von den Phöniziern gegründet und war Schauplatz von Römern, Westgoten, Arabern und schließlich den katholischen Königen. Das Altstadtzentrum gleicht einem großen Freilichtmuseum mit seiner mächtigen Kathedrale, den engen verwinkelten Gassen, kleinen Plätzen und grünen Oasen. Auf einem Rundgang wird die Kathedrale besichtigt, man sieht die Überreste des römischen Theaters, den Platz La Merced und das Geburtshaus von Pablo Picasso, weltberühmter Sohn der Stadt. Je nach Wunsch kann die Festung La Alcazaba aus dem Jahre 1065 besichtigt werden und das Picasso-Museum mit Werken aus der gesamten Schaffenszeit des Künstlers. Sehenswert ist auch der über ein Kilometer lange Stadtpark mit mehr als zwanzig verschiedenen Palmenarten, das Rathaus, die Universität und Bank von Spanien. Herausragend ist auch der Park La Concepcion am Stadtrand. Abschluss bildet die Auffahrt auf den Gibralfaro mit herrlicher Rundumsicht auf die Stadt. Wer einmal Malaga gesehen hat, wird wiederkommen. Weiterfahrt nach Nerja mit kurzem Besuch des Balkon von Europa. Anschließend geht es auf eine private Finca, umgeben von tropischen Bäumen, wie Zitrusfrüchten, Avokadobäume, Zimtäpfel (Chirimoyas) Mangos und es wird sogar auch Zuckerrohr angebaut. Barbecue Mittagessen. Rückkehr zum Hotel.

Tag 08: Jerez - Düsseldorf
(Frühstück im Hotel)

Frühstück im Hotel. Flugzeitabhängiger Transfer zum Flughafen in Jerez. Um die Mittagszeit Tapas-Mittagessen in einer Olivenölmühle. Rückflug nach Düsseldorf. Nach Ankunft Rücktransfer an Ihren Ausgangsort.



Reiseprogramm - Andalusien


 
Top