Elke Schumann Tel. 02685/418 Email: elke-schumann1@gmx.de Renate Walterschen Tel. 02685/7242 Email: r. walterschen@t-online.de
Tag 01: Düsseldorf - Jerez (Abendessen)
Treffen der Teilnehmer und
Fahrt zum Flughafen. Check-In und Flug mit AIR BERLIN nach Jerez.
Nach Ankunft Begrüßung durch Ihre Reiseleitung. Abfahrt nach Sanlucar zum neu erbauten ****Hotel
Macia Donana. Abendessen und Übernachtung.
Tag 02: Cadiz - Arcos de la
Frontera – Jerez (Frühstück, Mittagessen auf
einem Landgut, Abendessen)
Frühstück im Hotel. Kurze
Fahrt nach El Puerto de Santa Maria. Von dort aus geht es mit dem
alten Dampfschiff nach Cadiz. Stadtrundgang. Cadiz wurde bereits
vor 3.000 Jahren von den Phöniziern gegründet, wobei der Legende die Stadt
durch Herkules gegründet wurde. Man beruft sich darauf, dass noch heute das
Stadtwappen mit der Inschrift stiert. Die Phönizier erkannten die günstige Lage
der Insel, erst im 17. Jahrhundert wurde es eine Halbinsel an der Mündung des
Guadalete. Unter Phöniziern und Karthagern wurde Gadir zu einem blühenden
Handelszentrum. Nach den Punischen Kriegen übernahmen die Römer die Stadt und
änderten sogleich den Namen; aus Gadir wurde Gades. Das römische Theater, heute
zur Hälfte ausgegraben und restauriert, erinnert noch an die Bedeutung der
Stadt, die im römischen Reich eine wichtige Rolle spielte. Berühmt war Cádiz in
der Antike für sein Heiligtum des Melkart, das Hannibal vor seinem berühmten
Zug über die Alpen besucht haben soll. Der almoravidische Statthalter zerstörte
es 1146 auf der Suche nach einem sagenhaften Schatz Im Jahr 1262 eroberte Alfonos
Cádiz und vertrieb somit die Mauren, die seit Beginn des 8. Jahrhunderts dort
die Herrschaft innehatten. Mit der Verlegung der Casa de Contratación von
Sevilla nach Cádiz 1717 blühte Cádiz erneut zu einer Handelsstadt auf, denn
durch die günstige geografische Lage am Atlantischen Ozean galt sie
gewissermaßen als das Tor nach Amerika. Schließlich war es auch ein kleiner Ort
in dem Golf von Cádiz namens Puerto de Santa María, von dem aus Kolumbus auf
seiner zweiten Reise im Jahr 1493 in die neue Welt segelte. Nach der
Besichtigung geht es inmitten des Weinanbaugebietes auf das Landgut der
Blanca Paloma zu einem kleinen Mittagessen.
Nachmittags Besuch der Sherrybodega
Estevez, wo man nicht nur über 25.000 Eichenfässer des köstlichen
Sherry sieht, sondern auch das private Pferdegestüt des Besitzers und die
private Gemäldegalerie mit 200 Werken von Picasso, Dali
und Miro. Letzter Besuch heute ist das kleine weiße Dorf Arcos
de la Frontera. Vor allem ist dort die Altstadt, die auf einem steilen
Felsen oberhalb des Flusses Guadalete liegt, ist eine Touristenattraktion.
Arcos wurde bereits von den Iberern gegründet und war in römischen Zeiten als
Arco Briga bekannt. In der Nähe fand im Juli 711 die Schlacht am Rio Guadalete
statt, in welcher der Westgotenkönig Roderich im Kampf gegen die muslimische
Invasionsstreitmacht fiel. Anschließend wurde das Gebiet ein Teil des
muslimischen Territoriums Al-Andalus, später des Emirats von Córdoba und dann
des Kalifats von Córdoba. Nach dessen Ende war Arcos eine unabhängige taifa,
bis die Stadt um die Mitte des 11. Jahrhunderts von den Abbadiden aus Sevilla
annektiert wurde. Im Jahr 1263 wurde sie von den Christen erobert. Bis zum Fall
von Granada im Jahr 1492 blieb die Stadt im Grenzgebiet zwischen Christen und
Mauren, woran der Namensteil "de la Frontera" noch heute erinnert.
Nach der Reconquista kam der Reichtum der hier wohnenden Großgrundbesitzer der
Stadt zu Gute, wie man dies an den wunderschönen Bürgerhäusern erkennen kann.
Abendessen und Übernachtung im Hotel wie am Vorabend.
Tag 03: Tagesausflug nach Sevilla (Frühstück, Abendessen)
Ganztagesausflug nach Sevilla. Wegen ihrer
prächtigen Barockfassaden und Baudenkmäler gilt sie auch als schönste Stadt
Andalusiens und ist Heimat von "Carmen", "Don Juan" und dem
"Barbier von Sevilla". Viele Gegensätze prägen das Stadtbild.
Geschichte, Moderne, Fortschritt und Tradition spiegeln das Bild dieser
lebendigen Kulturmetropole wider. Auf der Stadtrundfahrt gelangen Sie u.a. zur
gigantischen Kathedrale Santa Maria, der drittgrößten Europas.
Mittelpunkt der prächtigen, bis ins 17. Jh. ausgebauten Anlage ist der
Glockenturm Giralda. Ausgangspunkt dieses Symbols von Sevilla war
ein ab 1184 von den Almorhaden erbautes Minarett. Dann geht es vorbei am Plaza
de Espana und am Maria-Luisa-Park mit seinen prächtigen Gartenanlagen zum
königlichen Schloss Alcázar. Ursprünglich im 12. Jh. von
maurischen Herrschern errichtet, wurde dieser Palast besonders unter König Karl
V. zum Sitz der katholischen Könige ausgebaut. Besuch des Hauses in dem
Washington Irving während seines Aufenthalts in Sevilla logierte. Ein
Spaziergang durch das romantische Altstadtviertel Sevillas, Barrio Santa
Cruz, mit einem Labyrinth aus engen Gassen, Plätzen und Brunnen, aus
Kacheln und Blumen rundet diesen erlebnisreichen Tag ab. Rückfahrt zum Hotel wie
am Vorabend. Abendessen und Übernachtung.
Tag 04: Sanlucar Ronda - Algeciras (Frühstück, Abendessen)
Abfahrt vom Hotel nach Ronda. Ronda ist eine
der schönsten und ältesten Städte Spaniens. Sie ist auf einem 780 m hohen
Felsplateau erbaut und wird durch eine 100 Meter tiefe Schlucht dramatisch
geteilt und erhält so ein einmalig wildzerklüftetes Panorama. Hier hat sich die
alte und andalusische Tradition und Lebensweise bis heute weitgehend erhalten.
Die Sehenswürdigkeiten befinden sich allesamt auf der südlichen Altstadtseite
wie z.B. die Stabskirche "Santa Maria Mayor" mit ihren
maurischen Kapellen. Ursprünglich als mohammedanische Moschee errichtet, wurde
das Gebäude nach der Eroberung durch die Truppen der Katholischen Königin
Isabella in eine christliche Stiftskirche umgewandelt. In der Folgezeit sollte
sie zu einer Bischofskirche umgewandelt werden, was allerdings aufgrund von
Geldschwierigkeiten nie ganz umgesetzt werden konnte. Noch heute kann die aus
maurischer Zeit stammende ehemalige Gebetsnische bewundert werden. Viele
Holzerker an den sonst weißen Gebäuden wiesen ursprünglich auf die islamischen
Wurzeln des Städtchens hin. Um ein christlich wirkendes Stadtbild zur erzielen,
wurden diese in späterer Zeit durch die heute typischen, niedrig gemauerten und
nicht begehbaren Balkone ersetzt.
Hauptanziehungspunkt ist die aus dem 18. Jh. stammende
Steinbrücke, die zur Altstadt hinüber führt. Sie überspannt den sogenannten
"Tajo", aus der früher die christlichen Sklaven der maurischen Herrscher
Wasser empor schleppen mussten. Eine weitere Attraktion ist die älteste
Stierkampfarena Spaniens. Ronda gilt als Geburtsstätte des Stierkampfes, denn
hier wurden im 18. Jahrhundert die heute noch gültigen Regeln aufgestellt. Am
späten Nachmittag Ankunft in Algeciras im ***Hotel Alboran. Abendessen
und Übernachtung.
Tag 05: Algeciras - Gibraltar - Puerto Banus Costa (Frühstück, Abendessen)
Besichtigung von Gibraltar. Die Straßen in
Gibraltar sind so eng, dass auf Minibusse umgestiegen werden muss, um den
Affenfelsen zu besichtigen. Der Felsen wurde im Vertrag von Utrecht den Briten
zugesprochen und ist seither Zankapfel zwischen Spanien und England. Zunächst
Fahrt in den äußersten Süden der Halbinsel, von wo man aus einen herrlichen
Blick auf die Bucht von Algeciras (hier endet das Mittelmeer) und die
afrikanische Küste hat. Die berühmten Säulen des Herkules markierten das Ende
der bekannten Welt: In Europa der Felsen von Gibraltar und auf afrikanischer
Seite der Berg Al Moussa. Nun geht es hinauf zu der
Tropfsteinhöhle. Danach geht es zu den bekannten Affen. Etwa 120 Tiere leben
heute frei in der britischen Kolonie. Am Nachmittag Fahrt nach Puerto
Banus. Der Hafen von Puerto Banus ist vor allem Flaniermeile der
Eitelkeiten und ist mit seinen Luxusyachten und seinem ganz eigenen Flair einen
Abstecher wert. Schon die auffällige spanisch-arabische Beschilderung verrät,
welcher internationale Jet-Set sich an diesem Abschnitt der Costa del Sol des Öfteren
aufhält. Über Marbella geht es zum ****HM Gran Hotel an der Costa del
Sol. Abendessen und Übernachtung.
Tag 06: Tagesausflug nach Granada (Frühstück, Abendessen)
Frühstück im Hotel. Ganztagesausflug nach Granada.
Die Busfahrt führt zunächst durch die Berge von Malaga und das enge Tal des Rio
Guadalmina über Antequera nach Granada. Als im 13. Jahrhundert
unter den Nasriden das Königreich Granada entstand, beschloss der Gründer
Alhamar Ibs Nasr, seine Residenz in die direkte Nachbarschaft der Zitadelle
oder Alcazaba zu verlegen. Die Festung wurde neu errichtet und die Bauarbeiten
zur Palaststadt aufgenommen, die von seinen Nachfolgern hauptsächlich Jusuf I.
und dessen Sohn Mohammed V. abgeschlossen wurden. Der Name Alhama stammt von
dem Wort rot ab und so wird die Alhambra auch die Rote Burg
genannt. Nach der Besichtigung des Nasriden-Palastes und anderen Höhepunkten
der Alhambra, geht es zu den Gärten der Generalife. Nachmittags
Freizeit in der Altstadt wo man auf einem Rundgang durch die malerische
Altstadt an der Karawanserei, der Königskapelle und der Kathedrale vorbeikommt.
Anschließend haben Sie von einem Aussichtspunkt einen grandiosen Ausblick über
das ausgedehnte Kunstwerk mit den dahinter liegenden Gipfeln der Sierra Nevada
und das arabische Viertel Albaycin. Abendessen und Übernachtung im Hotel an der
Costa del Sol.
Tag 07: Malaga Nerja - Almuñecar (Frühstück, BBQ-Mittagessen, Abendessen)
Fahrt nach Malaga. Malaga ist die Hauptstadt
der Costa del Sol und wurde bereits vor 3.500 Jahren von den Phöniziern
gegründet und war Schauplatz von Römern, Westgoten, Arabern und schließlich den
katholischen Königen. Das Altstadtzentrum gleicht einem großen Freilichtmuseum
mit seiner mächtigen Kathedrale, den engen verwinkelten Gassen, kleinen Plätzen
und grünen Oasen. Auf einem Rundgang wird die Kathedrale besichtigt, man sieht
die Überreste des römischen Theaters, den Platz La Merced und das Geburtshaus
von Pablo Picasso, weltberühmter Sohn der Stadt. Je nach Wunsch kann die
Festung La Alcazaba aus dem Jahre 1065 besichtigt werden und das Picasso-Museum
mit Werken aus der gesamten Schaffenszeit des Künstlers. Sehenswert ist auch
der über ein Kilometer lange Stadtpark mit mehr als zwanzig verschiedenen
Palmenarten, das Rathaus, die Universität und Bank von Spanien. Herausragend
ist auch der Park La Concepcion am Stadtrand. Abschluss bildet die Auffahrt auf
den Gibralfaro mit herrlicher Rundumsicht auf die Stadt. Wer einmal Malaga
gesehen hat, wird wiederkommen. Weiterfahrt nach Nerja mit kurzem
Besuch des Balkon von Europa. Anschließend geht es auf eine
private Finca, umgeben von tropischen Bäumen, wie Zitrusfrüchten,
Avokadobäume, Zimtäpfel (Chirimoyas) Mangos und es wird sogar auch Zuckerrohr
angebaut. Barbecue Mittagessen. Rückkehr zum Hotel.
Tag
08: Jerez - Düsseldorf (Frühstück
im Hotel)
Frühstück im Hotel. Flugzeitabhängiger Transfer zum Flughafen in Jerez.
Um die Mittagszeit Tapas-Mittagessen in einer Olivenölmühle. Rückflug nach Düsseldorf.
Nach Ankunft Rücktransfer an Ihren Ausgangsort.